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Heilfasten

Das Fasten ist ein Jahrtausende altes Heilverfahren, bei dem es sich um einen freiwilligen Nahrungsverzicht handelt. In vielen Religionen wird das Fasten als Möglichkeit betrachtet, näher zu Gott und sich selbst zu gelangen. Fasten wird immer aus freien Stücken geübt und hat nichts mit Hungern zu tun: Das ist ein ungewollter Nahrungsentzug.

Der menschliche Körper hat durch Umschalten der Stoffwechselvorgänge die Möglichkeit, über Wochen ohne Nahrung auszukommen. In Hungerzeiten ist diese unfreiwillig zu beobachten; fieberhaft Erkrankte verweigern häufig die Nahrung. Im Tierreich verzichten Tiere auf Nahrung, wenn sie krank sind oder vor einer Umwandlung stehen (Metamorphose der Raupen in Puppen, später in Schmetterlinge, Häutung der Schlangen und Krustentiere).

Es gibt die Nulldiät und die Fastenform mit geringer Nahrungszufuhr. Welche Form gewählt wird, sollte mit dem erfahrenen Fastenarzt/der Ärztin besprochen werden.

 Wir betreuen Heilfasten nach Buchinger.

Man sollte das Fasten nicht als Diät zum Abnehmen mißverstehen, dann wäre der Zweck verfehlt. Gewichtsabnahme ist ein willkommener Nebeneffekt.


Indikationen

  • Alle Stoffwechselerkrankungen
  • Durchblutungsstörungen
  • Gelenkerkrankungen
  • Rheumatische Erkrankungen
  • Asthma bronchiale
  • Neurodermitis und andere Hauterkrankungen
  • Heuschnupfen
  • Magen-Darm-Störungen
  • Erlangung allgemeinen Wohlbefindens
  • Zur allgemeinen Umstimmung und Vorbeugung, am besten zweimal jährlich

 

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